Art_Center - Bürgerbeteiligung und Auflageverfahren
Das öffentliche Auflageverfahren macht das Projekt für die Bürgerinnen und Bürger nun transparent. Es besteht die Gelegenheit zur vertieften Beschäftigung an Hand der Pläne und zur Abgabe von Stellungnahmen. Für Bürgermeister Martin Schuster ist das nicht das Ende der Bürgerbeteiligung: "Natürlich werden wir auch im Rahmen einer Informationsveranstaltung das Projekt Art_Center präsentieren und erläutern, umso mehr als wir ja bereits mitten in einem öffentlichen Diskussionsprozess sind."
Was die politische Diskussion betrifft: Die Perchtoldsdorfer Volkspartei unterstützt das Projekt als Meilenstein für das Perchtoldsdorfer Kulturleben, als gelungene Symbiose aus Denkmalschutz und moderner Architektur und als Zukunfts-Projekt mit internationalem Potential das noch dazu privat finanziert wird.
Ebenso unterstützt wird das Projekt von den Perchtoldsdorfer Freiheitlichen mit ihrem kunstsinnigen Obmann Hofrat Dr. Tillfried Cernajsek. Die Grünen halten sich zum Art_Center sehr bedeckt.
Einzig SP-Chef Hofrat Mag. Anton Plessl hat sich im Gleichschritt mit seiner "Frau fürs Grobe", Gabriele Wladyka - wieder einmal - auf tiefes Niveau hinabgelassen. Anstatt Menschen, die aufgrund nicht vollständiger Informationen zum Projekt derzeit noch irritiert sind, sachlich zu informieren, hat es den Anschein er verstärke G'schichtln, setze eigene Halbwahrheiten in die Welt und polemisiere gegen Projektinitiator Schweyer. Jedenfalls geht das aus seinem diesbezüglichen Artikel auf der SP Website hervor. Wider bessers Wissen spielt er darin mit der Vermutung, dass das Haus Brunnergasse 1 abgerissen werden soll. Er bemüht hanebüchen das Bild des "kleinen Häuslbauers" - dessen Ansatz sein Haus zu bauen ja wohl ein anderer ist, als jener Ansatz ein Projekt von öffentlichem Interesse auf Privatrechnung umzusetzen. Von mehreren Hunderttausend Schilling für die Umwidmung der Dolar-Gründe Ende der 1990er schreibt Plessl in diesem Artikel, verschweigt aber geflissentlich, dass die Gemeinde kostenlos über 50 Parkplätze in der Essigfabrik bekommen hat. Auch die Absiedlung der Mieter der Brunnergasse 1 - die übrigens in erbärmlichen Verhältnissen gewohnt haben - auf Gemeindekosten, ist ein Märchen. Die Geschäftsführer KVG Immobilien GmbH, Mag. Johannes Raschendorfer und Ing. Werner Breit, haben zum Thema eine ausführliche Stellungnahme auf http://www.mein-perchtoldsdorf.at/reaktionen/ abgegeben. Bleibt zu hoffen, dass es sich beim Artikel von Hofrat Plessl um eine veralterte Version handelt. Seine durchaus positive und konstruktive Wortmeldung zum Thema bei der letzten Gemeinderatssitzung legt den Schluss zumindest nahe.
Die Änderungen des örtlichen Raumordnungsprogrammes und des Bebauungsplanes werden von Montag, 23. Jänner 2012 bis Montag, 5. März 2012 in den Entwurfsfassungen zur allgemeinen Einsicht aufgelegt und sind ab 23. Jänner 2012 auch im Internet auf http://www.perchtoldsdorf.at abrufbar.
17.01.2012 12:46
