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Bausperre im Kerngebiet

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Bausperre im Kerngebiet

Auf Initiative von Bürgermeister Martin Schuster und Baureferent Dr. Jan Cernelic beschloss der Gemeinderat in seiner März-Sitzung eine Atempause für den historischen Perchtoldsdorfer Ortskern.

Während der einstimmig beschlossenen Bausperre ist die Errichtung von mehr als sechs Wohneinheiten pro Grundstück in der Widmungsart Bauland-Kerngebiet nur in klar gesteckten Grenzen möglich.
 
„Bei Bauansuchen, die während der Geltungsdauer der Bausperre mehr als sechs Wohneinheiten pro Grundstück anstreben, wird die Zahl der maximalen Wohneinheiten von den mehrheitlich in der als Bauland-Kerngebiet gewidmeten Umgebung vorhandenen Wohneinheiten abhängig gemacht, wobei ein Radius von 100 Metern angeschaut wird“, erläutert Baureferent Cernelic. Die Motivation dahinter: „Damit wollen wir die Verträglichkeit von neuen Wohneinheiten mit den historisch gewachsenen Ensembles sicherstellen.“ Eine Obergrenze ist bei 20 Wohneinheiten eingezogen. Die neue Regelung gilt nicht für Vorhaben, die sich im Bewilligungsverfahren befinden bzw. bereits bewilligt sind.
 
Damit wird eine Handhabe eingesetzt, um im Bauland-Kerngebiet ein organisches, der hohen Lebensqualität gerecht werdendes Wachstum zu ermöglichen Während der Dauer der Bausperre  werden Planungen und Entwicklungen in Richtung Änderung des örtlichen Raumordnungsprogrammes aufgenommen, um die Zentrumsentwicklung positiv fortschreiben zu können. „Die Bausperre gibt für zwei Jahre, wir wollen aber bei der Ortsentwicklungsanalyse bereits in einem Jahr Ergebnisse vorliegen haben“, sagt Bürgermeister Martin Schuster.



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