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Perchtoldsdorf von Transparency International ausgezeichnet

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Perchtoldsdorf von Transparency International ausgezeichnet

Perchtoldsdorf ist beim Projekt „Transparente Gemeinde“ als erste Pilotgemeinde österreichweit dabei und hat im Transparenzindex mit 53,92 Punkten den bundesweit sechsten Rang eingenommen – nach Wien, Villach, Graz, Linz und Klagenfurt.

Ein aus dem Stand sensationelles Ergebnis für die Marktgemeinde, die damit noch vor Landeshauptstädten wie Innsbruck oder Salzburg zu liegen kommt und als höchstplatzierte von nur zwei Gemeinden Niederösterreichs in den Top Ten vertreten ist.

Bürgermeister Martin Schuster, der von Transparency-Austria Vorstandsvorsitzender Prof. Eva Geiblinger die Prämierung entgegen nehmen konnte und sich klar zu maximaler Transparenz bei Verfahren und Amtswegen bekennt: „Das Projekt ‚Transparente Gemeinde‘ bietet nicht nur ein objektives Messinstrument im österreichweiten Querschnitt, sondern hat für uns als Gemeindeverwaltung die Sichtweise auf die eigenen Abläufe geschärft, unsere Bereitschaft zur Öffnung angeregt und Potenziale sichtbar gemacht. Wir sind damit gut unterwegs mit der Umsetzung unseres Bekenntnisses zur maximaler Transparenz bei Verfahren und Amtswegen“.

Das Projekt „Transparente Gemeinde“ von Transparency International hat sich zum Ziel gesetzt, die Verwaltung österreichischer Städte und Gemeinden in allen Bereichen transparenter zu gestalten und die lokalen Integritätssysteme zu stärken. Durch das Projekt sollen die notwendigen Strukturen geschaffen werden, um relevante Informationen über die Kommunalverwaltung der fünfzig bevölkerungsreichsten Städte und Gemeinden für jedermann öffentlich zugänglich zu machen.

Der Transparenzindex ist zentraler Bestandteil des Projekts „Transparente Gemeinde“, mit dem die unter dem Ehrenvorsitz von Alt-Rechnungshofpräsident Franz Fiedler stehende Österreich-Organisation von Transparency International die Verwaltung österreichischer Städte und Gemeinden in allen Bereichen transparenter gestalten will. Anhand eines Katalogs von insgesamt 50 Transparenzkriterien in 10 Kategorien wurden auf Basis internationaler best practices Informationen definiert, die für jede Bürgerin und jeden Bürger österreichischer Städte und Gemeinden relevant sind und daher seitens der Kommunen proaktiv zur Verfügung gestellt werden sollten.

Hier gehts zum Artikel in der Kronenezeitung vom 20.1.2018



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